„Brandy“— rief eine andere, etwas engbrüſtige Ge⸗ ſtalt aus deren großem, weißen Ueberrock ein ſehr rothge⸗ ſchwollenes Geſicht herausſchaute, das ſeinerſeits durch eine birnenförmige Naſe illuminirt wurde—„Brandy— auf jeden Fall Brandy! Brandy iſt ein Gentleman— ein wirk — irklicher Gentleman— hinterläßt keine Kopfſchmerzen am nächſten Morgen im Oberſtübchen, wie andere Leute Viſitenkarten abgeben ſich zu erkundigen, ob man die Nacht
gut geſchlafen habe. Champagner— Champagner iſt ein—
ein nichtswürdiger, heimtückiſcher Schurke— geht ſanft und glatt wie Oel hinunter— ganz wie Oel, oder doch beinahe ſo, und dann— hol' ihn der Henker, und dann— Wie ver⸗ dammt unregelmäßig das Pflaſter iſt— ſetzt er Einem ein wahres Pulvermagazin in den Kopf und— und— bläſt's in die Luft. Hol— hol ihn der Henker.“
„Byrnewood— hört Ihr— Byrnewood— ſchreibt an den Magiſtrat morgen und reicht eine Beſchwerde ein über dieß verdammt bergige Pflaſter— Ich— ich ſehe nicht ein, warum wir, als Bürger einer freien Republik, immer beim zweiten Schr— itt die Beine— Beine heben ſollen, als ob— als ob man auf einen Thurm ſteigen wollte.“
Damit ſuchte ſich der unzufriedene Redner einen ande⸗ ren Pfahl aus und ließ die beiden übrigen Mitglieder dieſes kleinen, ſehr ſelbſtzufriedenen Klubs neben einander auf den Steinen der ſtillen, menſchenleeren Straße ſtehen, wo ſie ebenfalls nichts weniger als nüchtern, in verſchiedenen,


