Erſtes Kapitel. Die Wette im Auſterkeller.
„Meine Herren! ich bitte um Ihre Meinung— wie ſollen wir die Nacht hinbringen! das iſt die Frage. Sollen wir— ſollen wir den— den Teufel loslaſſen, hier in Ches⸗ nutſtraße, oder ruhig und ordentlich, wie es ehrbaren Chri⸗ ſtenmenſchen geziemt, nach Hauſe gehen? wir wollen einen Dollar werfen, was es ſein ſoll— hurrah! Gentlemen— einen Dollar wollen wir werfen; liegt der Adler oben„ ſo iſtes Brandy und Auſtern, und liegt er unten, ſo ſind's Decken und Matratzen;“ und mit den Worten entriß der kleine Mann einem der Gefährten, der ihn bis jetzt ge⸗ führt, den Arm, und warf ſich mit dem Rücken gegen einen Laternenpfahl, wo er mit über die Schultern geworfenem Mantel und ſtolzer, wenn auch etwas ſchwankender Haltung, eine würdige Stellung anzunehmen verſuchte, wͤhrend ſeine gläſernen Augen, matt und ſtier auf die Kameraden geheftet, nur zu ſehr verriethen, in welchem Grade von Trunkenheit er fich ſchon befand.


