Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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und Mrs. Broadly prangte, wie eine Sonnenroſe, in gelbem Atlas und Myrthenzweigen. Alle ihr vis-à-vis wohnenden jungen Damen, die ihre Fenſter auch ſchon den ganzen Morgen belagert gehalten, hätten mit dem größten Vergnügen einen Dollar Entree bezahlt, um nur Dame Broadly eine einzige Viertelſtunde in vollem Putz und Staat zu ſehn— und oh, wie die ſchelmiſchen Dinger nachher gelacht haben würden,— aber Gott bewahre, ſämmtliche Gardinen waren niedergehangen und die Neugie⸗ rigen nur dann und wann im Stande einen nuuchtigen Schatten, der ſtets wie ein lichter gelber Strahl an ihren Augen vorüber zuckte, zu erkennen. Ihre Er⸗ wartung wurde dabei auf das Peinlichſte geſpannt, da die beſtimmte Stunde und dann noch eine und noch eine verlief, ohne daß ſich ein Bräutigam hören und ſehen ließ. Der Rouleaurzipfel, der gerade die Ausſicht nach der ſtromablaufenden Straße gewährte, lüftete ſich jetzt auch immer häufiger, dann und wann wurde ſogar der untere Theil eines hochrothen Antlitzes ſichtbar, und die Ungeduld der Dame hatte ſicher ihren Scheitelpunkt erreicht, als endlich Meier, in für einen Bräutigam höchſt ungewöhnlichet Haſt herbeieilte, raſch in das blitzesſchnell geöffnete Haus verſchwand, und die Lauſcher draußen, als er eben⸗

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