Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Jemands Schweſter hat es dann irgend Jemandes Bekanntem mitgetheilt, von dem es wieder irgendwo anders, aber ebenfalls nur als Gerücht, in irgend eine andere Geſellſchaft gebracht wird und nun wie ein Lauffeuer, nach zwanzig verſchiedenen Richtungen zugleich hinausſtiebt.

So viel war übrigens gewiß, Charley Fiſcher ging ein paar Tage mit einem ganz verklärten Ge⸗ ſichte herum und Meier hatte wieder Geld im Ueber⸗ fluß, ſchien jedoch keineswegs geſonnen, deſſen freudige Eriſtenz durch zu vieles Schuldenbezahlen zu ſehr anzugreifen und abzunutzen.

Julius Meier hatte wirklich um Mrs. Broadly Hand angehalten und zugleich die Genugthuung gehabt, nichts weniger als einen Korb zu bekommen. Mr. Fiſcher mußte Zeuge dieſer rührenden Verlobung ſein, und der Verlauf der Angelegenheiten war in der That ſo, wie ihn der umſichtige kleine Charley vor⸗ ausgeſagt. Die Dame ging, nach einigen ſcherzhaft gegebenen und mit einem Kuß beſiegelten Vorwürfen, ohne weiteres Zögern auf Zahlung ſämmtlicher Schulden ein und die Trauung wurde auf den erſten Montag im nächſten Monat, als ob die Sache eine Gerichtsſitzung geweſen wäre, feſtgeſetzt.

Der erſte Montag im Juni kam nun allerdings