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falls gar nicht wiederkehrte, ſo zur Verzweiflung brachte, daß die Damen faſt einſtimmig erklärten: nun aber auch keinen Augenblick mehr mit der alber⸗ nen Heirath verſäumen und die Fenſter verlaſſen zu wollen,— es blieb aber bei der Erklärung, es ging trotzdem keine von ihrem Poſten.
Wie aber würden ſie erſt geſtaunt haben, hätten ſie das Innere des kleinen Gemaches überſchauen können, in dem jetzt, in der einen Ecke des Sophas
eine Dame in gelbem Atlas, hochroth vor Zorn und
Aufregung lag und einen ſchon über die Maßen zer⸗ knitterten Brief noch immer mehr zuſammenballte und knetete, während ihr gegenüber, aber ſo geſtellt, daß er den großmächtigen runden Mahagonitiſch zwiſchen ſich und der Erzürnten behielt, Julius Meier
ſtand, und leichenbleich in ſeinen Zügen ein eigenes
Gemiſch von Angſt und ſtörriſcher Hartnäckigkeit trug.
Und der Brief?— lautete alſo:
„J. Meier, Esgr.“
„Sie ſtehen im Begriff ein Verbrechen zu begehen — Sie wollen die Frau eines Anderen heirathen— wiſſen Sie was Ihnen droht, wenn Sie den Schritt wiſſentlich thun?— das Zuchthaus. Mrs. Broadly lebt und zwar als Gefangener in Santa Fee, aber es ſind Vorkehrungen getroffen, ihn auszulöſen, ja es


