Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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kicherten mit einander, bis die Sonne weit hinter den grünen Baumwipfeln hinuntergeſunken war, und weißer milchliger Nebel in ſchweren, drängenden Schichten auf dem Strom lag.

Am nächſten Tag erſchien Julius Meier, der ſich in letzter Zeit mehr und mehr vernachläſſigt, und ſelten nur Mittag das rotherhitzte Geſicht mit den verſchlafenen Augen aus dem Fenſter geſteckt hatte, um nach dem Stand der Sonne die etwaige Zeit zu beurtheilen, zum Erſtaunen ſeiner Nachbarn ſchon um ſieben Uhr Morgens im Kaiſeraugenblauen Frack mit goldglänzenden Knöpfen, mit neuer Weſte und Cravatte, neuen Stiefeln und Unausſprechlichen, neuen Handſchuhen, neuem Hut und neuem Taſchen⸗ tuch, kurz ſo blank und glänzend, ſo neu und eben erſt aus der Schachtel genommen, wie das gefirnißte Schild, das er ſich in beſſeren Tagen für ſchweres Geld angeſchafft, und auf welchem, in allerdings etwas gezwungener Stellung, zwei nach der aller neuſten Mode gekleidete Herrn, der eine im Chamois⸗ Frack, der andere im dunklen Ueberrock, und mit Locken, die ſich, nach der Ausſage der Hinterwäldler, „wie Schweineſchwänzchen“ drehten, mit der einen Hand die Spazierſtöcke an die Lippen und mit der anderen den Hut hielten.