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Little Rock kennt, ſo gehör⸗ ich wo anders hin— ich weiß kein Wort davon. 3
Ei, ſie will nicht mehr„die dicke Wittwe“ heißen, lachte Fiſcher, und deshalb um jeden Preis einen Mann, und mit dieſem einen feſten Namen bekommen. Ein anderer heirathet ſie nicht mehr, ſo viel wird ſte ſich ſelber allenfalls denken können, deshalb nimmt ſie einfach dich— Mrs. Meier klingt im ſchlimmſten Fall doch immer beſſer als„die dicke Wittwe,“ und— genau genommen, iſt es auch vielleicht der letzte Ausweg, den verhaßten Namen je los zu werden.
So redete der eloquente kleine Schenkwirth dem Freunde noch lange und dringend zu, bis Meier, obgleich nach mancher Bedenklichkeit, nach manchem ängſtlichen Zweifel, endlich einwilligte, und zuletzt
ſogar noch die kleine Nebenbedingung ſtellte, daß 8 Fiſcher auf ſeine Rechnung, wenn ja Mrs. Broadly
ihre großmüthige Laune bekommen ſollte, 100 Dol⸗ lars mehr ſetzen möge als ſie wirklich betrüge, damit er ſelber in Zeit der Noth einen Zehrpfennig übrig behalte. Und jetzt, darüber einig, holten ſich die bei⸗ den würdigen kleinen Leute eine rundbäuchige Flaſche chten Madeiras, aus einem ſonſt ſorgfältig verwahrt
gehaltenen Schrein, ſetzten ſich damit in eine ſtille Ecke, und lachten und tranken, und ſchwatzten und


