Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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Sehr vernünftig von der jungen Dame, bemerkte der Geheime Medicinalrath mit einem bedenklichen Blicke auf Fräulein von Zahbern, der aber von dieſer glücklicher Weiſe nicht be⸗ merkt wurde.

Apropos Selikoff, ſagte von Silberglanz, der bei der neuen Wendung des Geſpräches eine

Laſt von ſeinem Herzen gewälzt fühlte. Als ich

damals abreiſte, hieß es ja, daß er nur nach Petersbutg ginge, um einige Geſchäfte dort zu ordnen.

Das hieß damals ſo, ſagte Frau von Zädnitz; ſeit ſich die Sachen hier aber ſo geändert haben, wird er ſchwerlich wiederkehren.

Gnädige Frau möchten ſich darin doch viel⸗ leicht irren, erwiderte Fräulein von Zahbern, und ein eigener triumphirender Blick ſchoß dabei nach dem Baron Silberglanz hinüber, von dem er je⸗ doch total abprallte.Ich weiß aus ganz ſicherer Quelle, daß Melanie von Ralphen keinen Ein⸗ fluß auf ſein Herkommen oder Wegbleiben hat, und daß er alſo, trotz Comteſſe von Ralphen's Heirath, und ſehr unbekümmert darum, in etwa vierzehn Tagen wieder hier eintreffen wird.

Ei, ei, mein gnädiges Fräulein, ſchmunzelte von Zühbig,ſollen wir da vielleicht veranlaßt

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