ihr Gatte,„aber das Intereſſanteſte verſchweigt er grauſamer Weiſe.“
„Aber, Baron, ich bitte Sie ernſtlich.“
„Bſt! Freundchen, jeder ſolcher, der Geſellſchaft vorenthaltene Punkt iſt ein Raub, den wir an ihrer Unterhaltung, alſo an ihrer ganzen Exiſtenz begehen, und ſollte einen Platz im Criminal⸗Ge⸗ ſetzbuche finden, wenn überhaupt Gerechtigkeit in der Welt wäre.— Er verſchweigt nämlich, was geſchehen iſt, als er mit dem betrogenen und ge⸗ kränkten Gatten wieder zuſammentraf.“
„In der That?“ rief Fräulein von Zahbern, jetzt ganz Ohr.
„Und etwas muß da vorgefallen ſein,“ fuhr von Zühbig erbarmungslos fort.
„Lieber Zühbig,“ ſagte von Silberglanz ent⸗ ſchloſſen,„Sie mögen mich als einen indiscreten oder vielmehr zu vertrauensvollen Freund kennen gelernt haben, aber daß ich ein Prahlhans ſei, kann mir Niemand vorwerfen.“
„Alſo Sie haben ſich duellirt?“ fragte Fräu⸗ lein Francisca raſch.„Gott! wie ſchrecklich!“
„Sie ſehen, mein gnädiges Fräulein, daß ich noch geſund vor Ihnen ſtehe,“ bemerkte von Sil⸗ berglanz.
„Und Monſieur Bertrand iſt eben ſo geſund


