Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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ſchlagend Fräulein von Zahbern, die ſich heute ſchon den ganzen Tag in ausnahmsweiſe froher und heiterer ſelbſt harmloſer Stimmung befand etwas, das ſich von der jungen Dame nicht immer ſagen ließ.Da in die Ecke wollen wir ihn ſetzen laſſen, Herr von Zühbig, und dann Wache bei ihm ſtehen, bis er auch das Letzte ge⸗

beichtet hat.

Aber was iſt das mit Schildheim? fragte die Frau Medicinalräthin.Iſt das nicht das Gut, das der Gräfin Geyerſtein gehört und da oben irgendwo an der ſchwediſchen oder norwe⸗ giſchen Gränze liegt?

Daſſelbe, Verehrteſte, ſchmunzelte von Züh⸗ big,und unſer leichtfertiger Baron hat da, wie ich fürchte, ein Paar abnorme Abenteuer beſtan⸗ den, von denen es ſeine Beſcheidenheit jetzt nicht erlaubt, Rechenſchaft zu geben.

Ein Paar gleich, ſagte die Frau Geheime Medicinalräthin, und ſollte ihm ſeine Beſchei⸗ denheit dabei wirklich im Wege ſtehen? Die iſt ſonſt Ihr Fehler nicht, nicht wahr, Baron?

Gnädige Frau, erwiderte von Silberglanz etwas piquirt,es thut mir leid, Ihnen diesmal widerſprechen zu müſſen, denn meine Beſcheiden⸗ heit verbietet mir allerdings, verſchiedene Aben⸗

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