Teil eines Werkes 
3. Bd. (1861)
Entstehung
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Allerdings nicht, gnädige Frau, ſagte von Silberglanz, ſich verneigend,ich war ſehr be⸗ ſchäftigt dort, wenn auch nicht in der Weiſe, wie Sie zu glauben ſcheinen. Aber auch Fräulein von Zahbern thut mir unrecht, denn ein ſo ſchlech⸗ ter Erzähler bin ich doch wahrhaftig nicht.

Mein lieber Silberglanz, nahm aber auch Herr von Zühbig gegen ihn Partei, indem er ſeine kleine Geſtalt mit dem vom genoſſenen Weine ſeligen Geſicht zwiſchen die Gruppe ſchob.Die Damen haben vollkommen recht ganz ausſchließ⸗ lich. Sie ſind eine Sphinx, eine wahre ſteinerne Sphinx, und da wir Sie jetzt hier eingefangen und feſt haben, mache ich den Vorſchlag, Sie nicht eher wieder frei zu geben, als bis Sie uns Ihr Abenteuer aus Schildheim gebeichtet haben.

Aber, Baron, ich bitte Sie um tauſend Got⸗ teswillen, flüſterte leiſe und erſchreckt Hugo von Silberglanz.

Thut mir leid, hilft Ihnen aber nichts,

lachte von Zühbig, der ſich gerade in einer Stim⸗ mung befand, alle leichteren Hinderniſſe des menſch⸗ lichen Lebens als gar nicht beſtehend zu betrachten. Machen Sie keine unnöthigen Schwierigkeiten, Freund, Sie ſitzen einmal in der Falle.

Bravo! bravo! rief fröhlich in die Hände

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