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folgreiche Art. Der Baum iſt aber nicht todt, er lebt— er lebt und athmet, wie ein jedes Thier, wenn ſich ihm auch die Bruſt dabei nicht heben kann; aber durch ſeine Poren zieht der Le⸗ bensſaft, zieht Luft und Feuchtigkeit, was er zum Leben braucht, und wird ihm das genommen, muß er ſterben. Nimm nur die Axt und hau' in einen Stamm hinein, und ſieh, ob er nicht blu⸗ tet, wenn auch ſein Blut nicht roth ausſieht, wie das unſere. Langſam tropft es zu Boden, und wenn die Wunde ausgeblutet hat, vernarbt ſie wieder, wie bei dem Menſchen.— Sieh nur einen gefällten Baum Dir an, aber nicht, wie es die meiſten Menſchen thun, die bei einem ſolchen Baume immer leich berechnen, wie viel Klaftern Scheite oder wie viel Ellen Nutzholz er geben kann. Wieh ihn an, wie er als Leiche daliegt, denn es giebt eben ſo gut Baum⸗ wie Menſchenleichen— ſieh, wie die Rinde abſtirbt, ihre geſunde, fri ſche Farbe verliert, und fahl und erdfarben wird, und die Blätter welken und dorren, die Zweige eintrock⸗ nen— und langſam geht er zur Erde zurück, von
der er kam, wie der Menſch, anderen, ſeines Glei⸗
chen, Raum zu geben.— Und das iſt nur der einzelne Baum, nun aber ſeht die Maſſe, ſeht den
Wald, wo einer dem andern die Hand hinüber⸗


