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reicht; ſeht ihn, wenn er ſich Abends die Ster⸗ nendecke über den Kopf zieht und duftet und träumt, und leiſe rauſchend der Athem des Herrn durch ſeine Wipfel fährt; ſeht ihn, wenn er Mor⸗ gens erwacht, mit roſig verklärtem Geſicht der Sonne entgegenlächelt, und all' die tauſend Sänger hegt und pflegt, die mit der Morgenſonne dem Aller⸗ halter ihre Danklieder entgegenwirbeln— ſeht ihn am Tage, wie er die Arme ſchützend über die Erde breitet, den heißen Sonnenſtrahlen zu weh⸗ ren, ſeine Quellen und liebſten Kinder, die Blu⸗ men, zu erreichen und auszutrocknen; ſeht ihn, wie ihm am Abend ſpät der helle Schweiß von der vielen Anſtrengung an der Stirn ſteht und in Millionen Tropfen von den Blättern funkelt. — Seht ihn im Sommer in ſeiner Kleiderpracht, im Winter, wenn er ſich feſt eingehüllt hat in ſeine warmen Schneetücher— ſeht ihn, wenn Ihr wollt, aber er bleibt immer ſchön und groß und hehr, ein Tempel des Herrn, den er ſich ſelber auferbaut.“
Barthold hätte ſich für ſeine ſchwärmeriſchen Gedanken keine unglückſeligeren und unpaſſende⸗ ren Zuhörer wählen können, und wenn er ein Jahr danach geſucht hätte, als eben die beiden alten Burſchen mit dem Wirth zu Kauf, der mit
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