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„Nein, Vater!“ rief da Pleſſen mit freudeſtrahlen⸗ dem Geſicht,„ich ziehe nach Danneburg. Der hieſige Magiſtrat ſelber hat mir eine ehrenvolle Stellung an⸗ geboten, und ich bin hergekommen, nicht des Baues wegen, ſondern vorher nur um Ihr, um Elſe's Wort zu hören; dann ſchlage ich ein und wir leben und ar⸗ beiten mitſammen.“
„Dann komm' an mein Herz, Junge!“ rief der alte Mann, während ſich ſeine Augen mit Thränen füllten,„denn daß Dir das Mädel gut iſt, weiß ich. Ich habs ihr, wie Du fort warſt, oft und oft ange⸗ merkt. Nun geh' aber zu ihr und frag ſie ſelber— ich will indeſſen mit der Mutter ſprechen.“
An dem Abend des nämlichen Tages aber, ſtrah⸗ lend in Glück und Seligkeit, ſaßen die Liebenden im Kreis der Familie beiſammen, um die Verlobung ſtill aber herzlich zu feiern. Der alte Stadtſchreiber war na⸗ türlichmit dazu eingeladen, Bomeier und ſeine Kunigunde gleich dageblieben, und glücklichere Menſchen gab es wohl an dem Abend nicht in ganz Danneburg als Pleſſen und Elſe. Da wurden Luftſchlöſſer für die Zu⸗ kunft aufgebaut, wie ſie ſich einrichten wollten, und in die Nähe der Schwiegereltern ziehen und tauſend an⸗ dere Dinge mehr, und der alte Stadtſchreiber ermahnte


