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freilich etwas erzwungenen Lächeln,„Sie— wiſſen, daß Sie noch in meiner Schuld ſind.“ 3
„Oho“, lachte Behrens,„brauchen Sie Geld?“
„Das nicht“, ſagte Thiodolf,„aber— eine Frau.“
„Eine Frau?“ rief der Meiſter verwundert,„alle Wetter, Sie meinen doch nicht—.“
„Ich liebe Elſe“, fuhr aber Thiodolf bewegt fort, „und ich glaube und hoffe, daß mir das liebe Mäd⸗ chen auch ein wenig gut iſt.“
„Haben Sie ſchon mit ihr geſprochen?“ frug Beh⸗ rens und ſah ihn ſcharf an.
„Noch keine Silbe; ich wollte erſt die Gewiß⸗ heit haben, ob Sie mich zum Schwiegerſohn mögen. Ueber meine Vermögensumſtände wird Ihnen mein Onkel genaue Auskunft geben. Ich kann eine Frau er⸗ nähren und ihre Zukunft ſichern; außerdem fange ich jetzt eigentlich erſt ordentlich zu arbeiten an und habe ſelber eine Zukunft vor mir.“
Der Meiſter Behrens ſah den jungen bildhübſchen Mann, wie er mit gerötheten Wangen und blitzenden Augen vor ihm ſtand, eine Weile feſt und ruhig an, dann legte ſich ein wehmüthiger Ausdruck über ſein ehrlich Geſicht und er ſagte leiſe:
„Und ſoll ich das Mädel hergeben? Mein ſanzes
Leben hängt an ihr.“ Gerſtäcker, Das Hintergebäude 14


