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Maurermeiſter Behrens wollte ſich eben mit ſeiner Familie zu Tiſch ſetzen, als es draußen anklopfte.
„Na, wer kommt denn jetzt gerade?— Herein
Auf der Schwelle ſtand Thiodolf und ſtreckte dem Meiſter lächelnd die Hand entgegen.
„Pleſſen? wahrhaftig! Das iſt geſcheidt!“ rief der Alte.„Elſe, noch einen Teller, und nun ſetzen Sie ſich gleich mit her, denn ich habe Hunger.“
Elſe war blutroth geworden, als ſie den jungen Gaſt begrüßte, aber ihre Augen glänzten dabei, und
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ligkeit, denn der Blick verrieth ihm, daß er nicht ganz vergeſſen ſei. Aber die Einladung, an dem einfachen Mahl Theil zu nehmen, wurde wiederholt, und im Nu ſaß er mitten zwiſchen der Familie und lachte und plauderte mit ihnen, als ob er dazu gehöre und gar nicht fort geweſen ſei.
„Haben Sie Ihren Freund Bomeier ſchon beſucht?“ frug Behrens.
„Ich komme eben erſt an“, ſagte Thiodolf.
„Sie ſind wieder bei Ihrem Onkel abgeſtiegen, wie?“
„Ich ſage, ich komme eben erſt an und mein Ge⸗ päck liegt noch beim Kutſcher im„Goldenen Löwen.“ Ich habe noch kein anderes Haus betreten, als das Ihre.“ Er warf den Blick verſtohlen nach Elſe hinüber


