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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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dumpfigen Zimmer verlaſſen und unter Blumen und Blüthen wandeln konnte.

In Danneburg hatte ſich indeſſen nur wenig ver⸗ ändert; die Welt ging eben ihren regelmäßigen Gang und das kleine Städtchen ſchloß ſich davon am wenigſten aus. Thiodolf war nur in ſtetem Briefwechſel mit dem Ort geblieben, mit ſeinem Onkel ſowohl als auch mit dem Maurermeiſter Behrens, und zwar zu keinem ge⸗ ringern Zweck, als jener Concurrenzarbeit, der ſich der junge Architekt indeß mit Luſt und Liebe hinge⸗ geben. Danneburg fing überhaupt an ſich zu heben; es war der Plan im Werk, daß eine Zweigbahn von dort aus nach der nächſten Eiſenbahnſtation gebaut werden ſollte, das Terrain in der That auch ſchon vermeſſen worden, und es wurde davon geſprochen, verſchiedene neue Bauten aufzuführen. Thiodolf hatte denn auch ſeinen Plan für das Gymnaſium eingereicht und die⸗ ſer war, wie ihm Behrens geſchrieben, als der beſte er⸗ kannt und angenommen worden. Es würde ihm alſo jedenfalls die Ausführung übertragen werden, und er thäte am Geſcheidteſten, wenn er im Lauf des nächſten

Monats einmal herüber käme, da ſich ſo etwas viel

beſſer mündlich als ſchriftlich abmache.

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