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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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Ihrem lieben Vater Abſchied zu nehmen. Ich reiſe

morgen wieder ab nach meinem Heimathsort.

Sie wollen wirklich fort? ſagte das junge Mäd⸗ chen und es lag etwas in dem Ton, das Thiodolf bis ins Herz zuckte.

Hoffentlich auf nicht lange, flüſterte er ihr zu. Bewahren Sie mir ein freundliches Andenken bis dahin.

Halloh, Pleſſen, ſagte der Maurermeiſter, als auch ihm der junge Mann die Hand zum Abſchied reichte, das iſt ja verwünſcht ſchnell gegangen, denn geſtern wußten Sie doch noch nichts davon, haben wenigſtens keine Silbe erwähnt und ich bin noch immer in Ihrer Schuld, der Hülfe wegen.

Vielleicht hol' ich mir meinen Lohn ein anderes Mal, lachte Thiodolf, drückte dem Alten herzlich die Hand und ſchritt dann mit Bomeiers eine Strecke zu⸗ ſammen die Straße hinab, um ohne Weiteres zu ſeinem Onkel zurückzukehren.

Drei Monate mochten ſeit dem Tage vergangen ſein; der Winter hatte ſeine weiße Decke über Stadt und Land geworfen, das neue Jahr war eingeläutet worden und das unruhige Menſchenvolk hoffte ſchon wieder auf den freilich noch immer fernen Frühling, wo es die