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ſchon ſo weit wäreſt! Ich bin jeden Augenblick bereit.“
Draußen an der Vorſaalthür that es in dem Moment an der überhaupt ſehr leicht gehenden Klingel einen ſolchen Riß, daß es durch das ganze Haus dröhnte, und Bomeier einen ordentlichen Ruck durch die Seele gab. Wenn das Thiodolf— aber es war ja doch rein undenkbar, denn er hatte ihm ſeine Haus⸗ nummer gar nicht genannt, und die Firma drau⸗ ßen trug noch den Namen ſeines Schwieger⸗ vaters ſelig, und den eigenen nur ganz klein da⸗ runter
„Jeſesz, meine Güte!“ rief Frau Bomeier zuſam⸗ menfahrend,„da reißt Jemand die Klingel ab. Wer kommt denn jetzt, zur Eſſenszeit?“
„Es wird der Briefträger ſein, Schatz“, beruhigte ſich und ſie ihr Gatte,„wir haben jetzt einen neuen, der unſere Klingel noch nicht kennt.“
Die Scheuerfrau hatte indeſſen aufgeſchloſſen und eben als die beiden Gatten den Vorſaal betraten, öff⸗ nete ſich die Thür und Thiodolf, ſeinen grauen Filz⸗ hut auf dem Kopfe, die Arme gegen Bomeier aus⸗ ſtreckend, ſtand auf der Schwelle.
„Aber Du läßt mich ſchön warten, Karl!“ rief er ihm entgegen, denn er hielt im erſten Augenblick


