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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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geworden, aber er wußte aus Erfahrung, daß an ſolchen Scheuertagen die eigentliche Tiſchzeit nie ein⸗ gehalten und nur immer in einer etwa eintretenden Pauſe haſtiggegeſſen wurde. Die wirkliche Häus⸗ lichkeit beſtand in ſolchen Perioden nicht mehr, oder war wenigſtens, wie man in der politiſchen Aus⸗ drucksweiſe ſagt,ſuspendirt. Das Haus befand ſich in der Zeit unter Oberhoheit ſeiner regierenden Gat⸗ tin imBelagerungszuſtand und ſtand unnachſichtlich unter den Kriegsgeſetzen, denen er ſich dann ſelbſtver⸗ ſtändlich vor allen Anderen fügen mußte.

Eine halbe Stunde verging auch noch ſo; er wurde nicht gerufen und da er einen nicht unbedeuten⸗ den Hunger verſpürte, kämpfte er wirklich ſchon mit ſich ſelber, ob er nicht doch einmal nachſehen ſollte, wie die Küchenverhältniſſe ſtanden und ob er über⸗ haupt etwas bekam. Da ſteckte plötzlich Kunigunde die Haube in die Thür und ſagte:

Na, iſt es Dir endlich gefällig, zum Eſſen zu kommen? Du glaubſt wohl, wenn Du den ganzen Tag verträumſt, wir Anderen hier im Haus hätten weiter nichts zu thun, als auf Dich zu warten?

Aber, beſtes Herz, rief Bomeier wirklich erſchreckt;ich hatte keine Ahnung, daß Du