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„Hollah, Scharle!“ redete ſie dabei ihren in tödt⸗ lichſter Verlegenheit vor ihr ſtehenden Gatten an, denn daß Karl Bomeier hier keinen Gaſt einführen durfte, ſah er auf den erſten Blick;„Du ſtehſt ja da wie Butter an der Sonne, komm' mir nur nicht mit Deinen ſchmutzigen Stiefeln durch den Saal.—
Na?“ fuhr ſie dann aber, ihn ſcharf anſehend, fort:
„Was haſt Du denn? Du machſt ja ein gar ſo ver⸗ dutztes Geſicht, willt Du was? Du kommſt mir beinahe ſo vor.“
„Ich, mein Herz?“ ſagte Scharle wie in höchſter Verwunderung,„nein, gewiß nicht, wie kommſt Du darauf?“
„Na, ich kenne Dich—“.
„Ach nein, mein Herz, ich wollte mir nur einen Apparat zurecht machen, um heute ein Haus in der Stadt aufzunehmen. Du weißt ja, daß ich jetzt über⸗ haupt damit beſchäftigt bin.— Zufällig traf ich auch gerade einen alten, lieben Jugendfreund von mir.“
„Einen Jugendfreund?“ ſagte ſeine Gattin miß⸗ trauiſch.
„Ja, einen prächtigen Menſchen, einen ſehr
geſchickten Architekten, der ſich beſonders für unſere
alten Bauwerke intereſſirt und wahrſcheinlich eine grö⸗


