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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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hallben Stunde wiederholte ſich das dann noch einmal, doch hob ſich diesmal der Vorhang nur ſehr wenig, als ob der dahinter Stehende nicht geſehen werden wolle.

Bomeier zuckte die Achſeln.Mit einiger Phan⸗ taſie, ſagte er,iſt nichts leichter, als ſich allerhand hübſche Geſchichten auszumalen, das Wahrſcheinliche aber bleibt, daß irgend wer da drüben, von irgend welcher Treppe aus, die alte Gardine im Hinterhaus einmal gelüftet hat, daß aber Jemand dort wohnt, glaub' ich im Leben nicht.

Da bewegt ſich die Gardine ſchon wieder! rief Thiodolf, der indeß kein Auge von dem alten Gebäude verwandt hatte, indem er mit dem Arme hinüberdeu⸗ tete.Jene Räume ſind wahrhaftig bewohnt!

Und wenn es wirklich ſo wäre, ſagte Bomeier, was kann uns das kümmern? Wir kennen die Leute doch nicht.

Du haſt Recht, ſagte Thiodolf,und trotzdem weiß ich nicht, wie es kommt, aber ich fühle ein merk⸗ würdiges, mir ſelber unerklärliches Intereſſe für das Geheimniß, das jene Räume birgt. Ja ſelbſt Nachts träum' ich davon und durchwandere im Geiſt jene, wirr von Treppen und ſchmalen Gängen durchzogenen Baulichkeiten.