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darüber im Reinen, aber dabei doch dahinter gekom⸗ men, daß einzelne Theile deſſelben ſogar bewohnt ſind.“
„Es ſieht nicht darnach aus“, ſagte Bomeier mit dem Kopf ſchüttelnd.
„Doch“, entgegnete der junge Are chitekt,„ſiehſt Du da drüben in dem zweiten Stockwerk, wenig⸗ ſtens in der Höhe, in der dieſes liegen müßte, denn von Stockwerken iſt an der ganzen Wand überhaupt keine Rede,— das lange, ſchmale Fenſter, vor dem die alte verſchoſſene und durchlöcherte Gardine hängt, gleich unter der Fenſteröffnung, die ſo ausſieht, als ob ſie in einen Keller führte?“
„Ja, ganz Recht. Nun?“
„Geſtern Morgen um die nämliche Zeit etwa, als ich hier an derſelben Stelle ſaß, bewegte ſich die Gardine an dem Fenſter dicht daneben ganz deutlich.“
„Vielleicht der Zug einer zerbrochenen Scheibe.“
„Nein, das untere Ende wurde langſam von einer Hand zurückgeſchoben und gehalten und gleich darauf ſah ich etwas Bleiches, was ein menſchliches Geſicht geweſen ſein muß, wenn auch die trübe Scheibe ver⸗ hinderte, Weiteres zu erkennen. Es war faſt, als ob Jemand, der eingeſchloſſen wurde, auch einmal in's Freie ſchauen wollte und ſich dann langſam und wie ungern wieder zurückzog. Nach Verlauf einer kleinen


