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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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Aber, beſter Freund, lachte Bomeier in ſeiner viel mehr praktiſchen Natur, wenn er gleich für das Idylliſche in der Malerei ſchwärmte,woher weißt Du überhaupt, daß jene Räume irgend ein Geheimniß bergen? Hier in Danneburg iſt gar nichts geheim; es giebt hier nicht einmal einen geheimen Hofrath. Daß Dich das Gebäude intereſſirt, iſt mir jetzt erklärlich, wenn Du mir ſagſt, daß Du ein paar Mal davon geträumt haſt, denn wir vermiſchen dann im Geiſt Traum und Wahrheit mit einander und unſere Ge⸗ danken fliegen ſchon unwillkürlich dahin zurück. Wenn wir übrigens wiſſen wollen, wer da drüben in dem alten Neſte wohnt, ſo brauchen wir ja nur hinüber zu gehen und zu fragen oder uns die Zimmer ſelber an⸗ zuſehen.

Und glaubſt Du wirklich, daß das möglich wäre? frug Thiodolf raſch.

Gewiß und warum nicht? Sobald wir nur die Abſicht vorſchieben, vielleicht das Haus kaufen oder miethen zu wollen, ſo wird man uns bereitwilligſt überall herumführen. Danneburg iſt, wie geſagt, nichts weniger als ein geheimnißvoller Ort, ſondern im Ge⸗ gentheil das größte Klatſchneſt, das es vielleicht auf der Welt gibt, und wenn dort Jemand irgend etwas Verborgenes halten wollte, ſo hätten es die älteren