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Das Hintergebäude : Erzählung / von Fr. Gerstäcker
Entstehung
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und unſeren früheren Neigungen nicht mehr ſo folgen können. Ich rechne mich gerade nicht mehr zu den Künſtlern, aber ich habe doch noch ein warmes Herz für die Kunſt behalten; außerdem lebe ich ſorgenfrei, ja befinde mich ſogar in leidlich guten Verhältniſſen, ſo daß ich den Schritt, den ich gethan, nicht zu bereuen brauche und das will ſchon manchmal viel ſagen. Nun aber, Thiodolf, brach er ab,genug von mir, was treibſt Du? Welcher Wind hat Dich in dieſe, wie ich gern zugeben will, etwas abgelegene Gegend geweht? War es ein Zufall oder ein beſtimmtes Ziel; willſt Du Dich, ſelber ein Architekt, an den archi⸗ tektoniſchen Schönheiten oder Wunderlichkeiten unſerer Stadt erfreuen? und dazu fändeſt Du hier aller⸗ dings reichliche Gelegenheit, oder führt Dich eben⸗ falls ein praktiſcher Zweck, vielleicht ein Auftrag hier⸗ her zu uns?

Thiodolf ſchüttelte den Kopf;das Letztere nicht, ſagte er lächelnd,ſo weit bin ich noch nicht, um irgend wohin berufen zu werden. Aber es lebt mir hier ein alter Onkel, der ſchon ſeit Jahren an meine Mutter, ſeine Schweſter ſchrieb, daß er mich einmal zu ſehen wünſche.

Und wie heißt er?

Vielleicht kennſt Du ihn. Es iſt der penſionirte