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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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giebt auch einem Pferd Branntwein auf Brod, damit es beſſer laufen ſoll.“

„Und warum nicht?“ brummte der Händler—„aber wenn’'s Euch recht iſt, ſchickt mir nachher was von Eueren Früchten herunter. Wie viel Tabak wolltet Ihr haben?“

„Ich komme morgen früh an Bord und werde mir ihn anſehn,“ lautete die Antwort des Aufſehers, der raſch wieder in den Sattel ſtieg und ſein Pferd wandte, einen Einſchnitt in die Fenzen hinein zu reiten. Die Straße herauf von dem weiter unten liegenden Herrenhaus kamen vier Reiter, zwei Herren und zwei Damen, angalloppirt und die flüchtigen Ponies berührten kaum den Boden, über den ſie dahin brauſten.

Der Aufſeher behielt eben nur Zeit, auf die Seite zu reiten, wobei er ehrerbietig den Hut abnahm. Der Händ⸗ ler blieb auf dem Damm, die Hände in den Taſchen, ſtehn. Die Herrſchaften nickten kaum nach dem Aufſeher hin⸗ über— nach dem Fremden drehten ſie nicht einmal den Kopf..

„War das der Baas?“ ſagte der Nankee, als ſie vor⸗ über und in einer hinter ihnen aufwirbelnden Staubwolke verſchwunden waren, indem er nur eben mit dem Kopf nach der Richtung nickte.

„Der vorn, ja;— Mr. Beauchamps mit ſeinen den Töchtern und einem Beſuch aus New⸗Orleans.“

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