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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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„Ahem— furchtbar aufgeſchwollen aber—“

„Hat's auch Urſache— wenn wir Beiden das nur im Jahr zu verzehren hätten, was der in jedem Monat allein durchbringt.“

„Phew“ pfiff der Alte zwiſchen ſeinen Zähnen durch, drehte ſich ab und ſchlenderte langſam am Ufer hinauf, ſich die Gegend— und Gelegenheit ein wenig zu betrachten.

Eine halbe Stunde ſpäter kam ein alter Neger und brachte einen Korb voll Apfelſinen und Feigen. Der alte Poleridge nahm ihm die Früchte ſelber ab und drückte ihm dabei ein Geldſtück in die Hand, aber er ſprach keine drei Worte mit ihm. Drüben auf dem Damm hielt der Auf⸗ ſeher wieder, der aus dem Feld zurückgekommen war, und ſah nach dem Boot hinab. 3

Ein kleiner Burſche kam etwas ſpäter und brachte ei⸗ nen Arm voll Feuerholz, den er, ohne an Bord zu klettern, von der Uferbank hinunterwarf. Als ihm der Alte etwas dafür geben wollte, war er ſchon wieder hinter dem Damm verſchwunden.

Drin in der Pflanzung läutete die Negerglocke, die den Sclaven ihren heutigen Feierabend kündete. Hinter dem niederen Waldſtreifen, der die nächſten Felder begrenzte und den Sumpf bezeichnete, ſank eben die Sonne. Die Dämmerung iſt in Amerika nur kurz, und bald darauf ſtri⸗ chen lange Züge von Wildenten ſchwirrend über die mit ei⸗