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Der Flatbootmann : amerikanische Erzählung / von Friedrich Gerstäcker
Entstehung
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war überhaupt nicht der Mann, ſich von einem einmal ge⸗ faßten Plan abſchrecken zu laſſen, noch dazu, wenn ſein ei⸗ gener Nutzen im Hintergrunde lag.

„Aber was habt Ihr eigentlich zu verkaufen?“ frug da der Aufſeher wieder, der überhaupt gewohnt war, in dann und wann anlegenden Booten die Monotonie ſeines Pflanzerlebens unterbrochen zu ſehn.„Man wird ſich die Sachen doch wohl einmal anſchauen können?“

„Oh gewiß d iſt's nur zu ſpät,“ ſagte der Händler,„kommt aber morgen früh einmal an Bord, und wir finden doch am Ende etwas, mit dem wir ein Ge⸗ ſchäft mitſammen machen können. Ich habe beinahe ein „Bischen von Allem,“ wie wir Yankees gewöhnlich un⸗ ſere Fracht einnehmen.“

„Nur keinen Whiskey?—“

„Aus Grundſatz—“ erwiederte ruhig Poleridge— „Ich ſelber gehöre zum Mäßigkeitsvereine und halte es für Sünde, das Gift zu verbreiten. Das veranlaßt mich aber nicht, ihn meinen Leuten zu misgönnen, die auch über⸗ dieß weit beſſer und williger arbeiten, wenn ſie einen Schluck von dem nichtswürdigen Stoff im Leibe haben. Die Verantwortung dafür mögen ſie auf ſich ſelber neh⸗ men; das geht mich Nichts an.“

„Sehr chriſtlich gedacht,“ lachte der Aufſeher—„man