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den Sie mein Weib, Helene!“ rief er aus, indem er aufſprang und die Erſchreckte umſchlang— „fliehen Sie mit mir dieſes Land, das Ihnen noch nie Freude oder Frieden geboten. Unten liegt das Boot, in dem Könnern und ſeine junge Frau uns erwarten— in deren Begleitung machen Sie die Reiſe nach Rio, und dort vereinigt uns des Prieſters Hand.“
„Herr Graf!“ rief Helene in Angſt und freu⸗ digem Erſchrecken.
„Sagen Sie nur, daß Sie mir verziehen haben — daß Sie mir glauben, wenn ich Ihnen be⸗ theure, ich bin von Herzen wirklich gut und brav — daß Sie hoffen, mich einſt lieben, ſich einſt mit mir glücklich fühlen zu können. Helene!“
Und Helene antwortete nicht, aber leiſe lehnte ſie ihr müdes Haupt an ſeine Bruſt, und auf⸗ jubelnd preßte ſie Felix an ſich und küßte wieder und wieder das goldene Haar, das an ſeinen Wangen ruhte. In dem Moment ſchien aber auch wieder der ganze alte Uebermuth ihn zu erfaſſen. Er weinte und lachte, aber unter ſeinen Thränen riß er ſich von Helenen los, zerrte einen großen Koffer vor, der in der Ecke des Zimmers ſtand, und fing an hinein zu werfen, was ihm unter die Hände kam.


