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und— machte mich unglücklich und elend. Alles kam dann dazu, um die Täuſchung zu vollenden, ſelbſt das Netz, das— jene Frau nach dem un⸗ glücklichen Pulteleben auswarf, und das— wie es meiner verblendeten Eiferſucht ſchien, Sie ſelber mit in Händen hielten! Helene,“— rief er leiden⸗ ſchaftlicher, indem er vor ihr auf ein Knie ſank— „ich habe Ihnen ſchweres, ſchweres Unrecht ge⸗ than! Können Sie mir verzeihen?“
„Herr Graf,“ rief Helene erſchreckt,„ſtehen Sie auf!“
„Nicht eher, bis ich geendet habe,“ beharrte aber Rottack—„Helene, ich habe Sie geliebt, ich habe nie aufgehört Sie zu lieben, und wie ich Ihnen kalt und ſpöttiſch gegenüber ſtand, hätte mir das Herz dabei zerſpringen mögen in der Bruſt. Können Sie mir verzeihen? Können Sie vergeſſen, welches Leid ich Ihnen zugefügt— glüht auch in Ihrem Herzen noch ein Funken der alten Liebe für mich? Läugnen Sie es nicht, Helene— jene ſüßen Töne, die Abends meiner armen Geige antworteten, waren nicht bloßer Uebermuth eines ſchönen, angebeteten Mädchens; jene Töne kamen eben ſo aus dem Herzen, wie ſie zum Herzen drangen.— Oh, können Sie nur einen Schatten jener Gefühle zurückrufen, ſo wer⸗


