Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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„Um Gottes willen!“ rief Helene, jetzt eben— falls in ihren Thränen lachend aus—„was machen Sie, was ſoll das werden?“

„Abreiſe— Abreiſe, mein Schatz!“ rief Felix, ohne ſich in ſeiner Beſchäftigung ſtören zu laſſen —„wir ſind ja in der größten Eile— unten an der Landung warten ſie ſchon mit Schmerzen auf. uns.“

„Abreiſen?“ rief Helene erſchreckt— aber doch nicht jetzt?— nicht heute?“

„In einer Viertelſtunde.“

„Das iſt ja unmöglich!“

„Unmöglich iſt gar Nichts, Mädchen— Du biſt mein, ich bin der glücklichſte Menſch unter der Sonne, und das Andere iſt alles Kleinigkeit und Nebenſache.“

„Aber wie kann das ſein— Rohrlands...“

„Brauchen gar nicht zu wiſſen, daß das nicht eine ſchon ſeit Monaten zwiſchen uns abgemachte Sache geweſen. Iſt die Familie drüben? Ja? Ich bin gleich wieder da!“.

Wie der Blitz fuhr er zur Thür hinaus und kam nicht zwei Minuten ſpäter mit den erſtaunten Eheleuten in's Zimmer, wo Helene noch immer rathlos, keines Gedankens fähig, ſtand.

„Liebe Frau Rohrland— lieber Herr Rohr⸗