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„Es iſt nicht meine Mutter!“ ſtöhnte Helene, und ihre Hand aus der ſeinen ziehend, deckte ſie ihr Antlitz damit..
Graf Rottack ſtand ſprachlos vor Staunen vor ihr.
„Es iſt nicht Ihre Mutter?“ wiederholte er endlich, und die Worte rangen ſich ihm nur müh⸗ ſam aus der Bruſt.
„Nein,“ hauchte Helene—„aber laſſen Sie mich jetzt. Ich habe Ihnen ſchon mehr geſagt, als ich eigentlich ſollte; aber es war— es war mir nur ein— peinlicher Gedanke, Sie von hier ſcheiden zu ſehen und zu fühlen, daß Sie— mich verachteten. Leben Sie wohl, Herr Graf, und wenn Sie einen Funken von Mitleid für mich haben, ſo— verlaſſen Sie mich jetzt!“
„Nein, Helene, nicht ſo,“ rief Felix, dem ein Sturm von Gedanken und Gefühlen das Hirn durchzuckte—„nicht ſo dürfen wir ſcheiden! Hier liegt mehr verſteckt, als Sie mir ſagen wollen— o, wenn Sie Vertrauen zu mir hätten— wenn Sie mein Herz ſehen und dann wiſſen könnten, wie gern ich Ihnen wirklich dienen möchte.“
„Herr Graf,“ bat Helene ſcheu.
„Sie klagen, daß Sie keinen Freund in dem weiten Lande haben,“ fuhr Rottack leidenſchaftlich


