Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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auf der Welt, daß ich dem letzten vielleicht, der hier von mir geht, kein hartes Wort zum Abſchied ſagen möchte. Leben Sie wohl, Herr Graf, und — möge Ihnen die Erinnerung an Braſilien nicht nur lauter traurige Bilder bieten!“

Sie reichte ihm dabei mit einem leichten, weh⸗ müthigen Lächeln unbefangen ihre Hand. Felix nahm dieſelbe, aber er ließ ſie nicht gleich wieder los und ſagte, viel herzlicher, als er bisher zu ihr geſprochen:

„Gnädiges Fräulein, es iſt Etwas in Ihrem Leben vorgegangen, das ſeinen Schatten über Ihre Seele wirft. Sie ſind nicht glücklich, und der Blick, den Sie mich eben in Ihre Vergangenheit thun ließen, verräth mir mehr als Sie vielleicht glauben.— Sehen Sie mir in's Auge— halten Sie mich Ihres Vertrauens werth, ſo nehmen Sie die Verſicherung, daß ich es wirklich treu und ehrlich mit Ihnen meine. Ich verlaſſe allerdings in einer halben Stunde ſchon dieſes Land, aber ich kann Ihnen vielleicht ſelbſt noch von Deutſch⸗ land aus nützen. Sie entdecken mir auch kein Geheimniß,“ fuhr er fort, als Helene zitternd und ſchweigend vor ihm ſtand—„ich kannte Ihre Mutter in meinem elterlichen Hauſe— ich wußte....“ 8