Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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beenden, die ich— gehofft hatte von Anderen beendet zu ſehen.— Aber nun leb' wohl, Freund — wie ich höre, willſt Du Könnern begleiten—

ich bin nicht im Stande, zu den glücklichen Men⸗

ſchen zurückzukehren! Könnern und Eliſe dürfen auch nie erfahren, was ich Dir eben vertraut— es würde ihr Glück trüben. Bringe ihnen noch meinen Gruß und— leb' wohl!“

„Du willſt fort?“

„Hier ſteht mein Pferd— Gott mit Dir, mein lieber Freund, und mögeſt auch Du die Ruhe finden, nach der Du Dich ſo oft geſehnt!“

Die beiden Männer hielten ſich lange in ſchweigender Umarmung; dann riß ſich Günther los, beſtieg ſein Pferd, winkte noch einmal mit der Hand zurück und war im nächſten Augenblick im Walde verſchwunden.

Graf Rottack ging ernſt und ſchweigend in die Stadt zurück. Es war ihm recht weich um's Herz geworden nach dem Abſchied von dem Freunde, und allerlei alte, trübe Gedanken zuckten ihm durch's Hirn.— Als er wieder an Rohr⸗ land's Haus vorüberging, ſtand eine junge Dame an dem einen Fenſter, die ſich ſcheu zurückzog, als ſie ihn bemerkte.— Es war Helene.— Faſt un⸗

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