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willkürlich grüßte der junge Mann im Weitergehen und blieb dann ſtehn.
„Ich bin eigentlich recht unfreundlich geweſen, daß ich nicht einmal von ihr Abſchied genommen
habe,“ murmelte er leiſe vor ſich hin.— Er ſah nach ſeiner Uhr— es blieb ihm noch eine halbe Stunde Zeit.—„Was kümmert's denn mich,
wenn ſie— ei, ich will aus Braſilien von keinem
Menſchen im Böſen ſcheiden— am Wenigſten
von ihr!“ und raſch entſchloſſen ſchritt er in das Haus hinein.
Ein kleiner Burſche dort zeigte ihm die Thür des Zimmers, in dem das„Fräulein“ wohnte. Er⸗ klopfte an, und ein kaum hörbares Herein! ant⸗ wortete ihm— Helene ſtand mitten im Zimmer, ihn zu erwarten. Sie war ganz einfach gekleidet,
nur mit einem ſchwarzen Band im Haar als Schmuck und ſah ungewöhnlich bleich aus.
„Comteſſe,“ ſagte er, ich bin im Begriff, dieſes
Land für immer zu verlaſſen, und— wollte das
nicht thun, ohne Ihnen vorher Lebewohl zu ſagen.“
„Das iſt recht freundlich von Ihnen,“ hauchte Helene, und Rottack konnte es nicht entgehen, daß ſie ſich befangen, ja ängſtlich beklommen fühlte, ſo viel Mühe ſie ſich gab das zu verbergen. Das
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