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— dort, wohin die Schwäne in den Nebel zogen!“ — Und was der ſtarke Mann bis dahin ſtand⸗ haft ertragen, das brach jetzt aus in ungezügeltem Schmerz, als er das Haupt an die Bruſt des Freundes lehnte.
Rottack hielt ihn ſchweigend umfaßt; er ſprach kein Wort— kein Wort des Troſtes, denn er wußte ſelber recht gut, daß gerade in den fließen⸗ den Thränen der einzig mögliche Troſt liegen konnte für ſolchen Schmerz.
„Armer Freund!“ flüſterte er endlich leiſe, und Günther richtete ſich in ſeinen Armen empor.
„So— jetzt iſt mir wohl,“ ſagte er, indem ein ſchwerer Seufzer ſeine Bruſt hob—„ſjetzt iſt mir leicht, denn fortwährend von Fremden um⸗ geben, fortwährend gezwungen, den Schmerz in die eigene Bruſt zurückzubannen, das thut doppelt weh!“
„Armer, armer Freund!— Und wo erhielteſt Du die Nachricht?“
Vor wenigen Tagen in Rio— der Dampfer, der mich in die Heimath führen ſollte, brachte den Brief von dort. Mein Entſchluß war bald ge⸗ faßt— jetzt kann ich nicht zurück, und ich be⸗ gleitete Sarno, um hier noch manche Arbeit zu


