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Augenblick lag er in ſeinen Armen— aber raſch richtete er ſich wieder empor. Ein einziger Blick auf den Freund hatte ihm verrathen, daß nicht Alles ſo mit ihm ſei wie es ſolle—„was iſt ge⸗ ſchehen, Günther?“ rief er, ihn auf Armes Länge von ſich drückend—„Du ſiehſt blaß und elend aus— warſt Du krank?“
„Ja,“ ſagte Günther leiſe—„recht krank— aber es geht wieder beſſer und ich— will mich hier in der Colonie noch ein Wenig erholen, ehe ich die Heimreiſe antrete.“
Rottack ſah ihn forſchend an, aber Günther drückte ihm die Hand, die er noch gefaßt hielt, und ſagte lächelnd: 3
„Aber jetzt, glaub' ich, iſt es Zeit, daß wir zu Tiſch gehen; Jeremias hat mir wenigſtens ſchon gemeldet, daß Alles bereit bei Bohlos ſei, und ſelbſt die vermehrten Gäſte keinen weſent⸗ lichen Unterſchied machen würden. Darf ich die junge Frau zur Tafel führen, Könnern?“
„Mein lieber— lieber Günther!“
„Schon gut, ich werde meinem Amte Ehre machen— und nun vorwärts!“
Mit dem Vorwärts ging es aber nicht ſo raſch, denn der Ruf, daß Sarno wieder zurück ſei und
wieder bei ihnen bleiben würde, hatte die Colo⸗ 17*


