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niſten in Maſſe aus den Häuſern gejagt. Manche waren wohl früher nicht mit Allem einverſtanden geweſen, was er gethan, denn ein ſolche Schaar deutſcher Coloniſten gleichmäßig zufrieden zu ſtellen, wäre überhaupt ein Kunſtſtück. Das neue Directorium hatte ihnen aber erſt gezeigt, was ſie eigentlich an Sarno verloren, der ſtets rechtlich und gerecht an ihnen gehandelt, und die Freude ihn wieder zu haben, war deſto größer.
Man drängte um ihn her, Jeder wollte ihm die Hand ſchütteln und ihm ſagen, wie ſehr es ihn freue, daß er wieder da ſei, und mit allen den Begrüßungen kam der Mann faſt gar nicht zu Tiſch. Endlich machte er ſich aber doch los, und jetzt gingen die Coloniſten daran, auch äußer⸗ lich ihre Freude auszudrücken.
Alle möglichen und unmöglichen Fahnen, be⸗ ſonders deutſche und braſilianiſche, wurden vor⸗ geſucht, und wo keine da waren, raſch ein Bett⸗ tuch genommen und irgend ein rother, blauer oder grüner Streifen aufgeſetzt. In kaum einer Stunde wehte die ganze kleine Coloniſtenſtadt voller Flaggen, waren faſt alle Fenſter mit Blumen und Guir⸗ landen geſchmückt, alle Menſchen in ihrem Sonn⸗ tagsſtaat— und Jeremias ſchien der Nerv dieſer
ganzen Bewegung.
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