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Neben Helenen war Felix von Rottack auf⸗ geſtanden, und ihr ſein Glas entgegenhaltend, ſagte er artig, aber kalt:
„Erlauben Sie, Comteſſe, daß ich der Erſte ſei, der Ihnen ſeinen aufrichtigen Glückwunſch zu Ihrer Verlobung mit Herrn von Pulteleben bringt — es iſt ja auch das Einzige, was wir anderen armen Teufel bringen können, die außerdem nur noch den Glücklichen beneiden mögen, daß er die — ſchönſte Blume Santa Clara's pflücken darf.“
Helene, als ſie ihr Glas mit dem ſeinigen be⸗ rührte, ſah ſcheu zu ihm auf, denn ſie fühlte das Bittere im Tone. Jeder Blutstropfen hatte dabei ihr Angeſicht verlaſſen, und ein ſo tiefer Schmerz lag in dieſem Moment in ihren Zügen, daß Felix unwillkürlich davor erſchrak und mit leiſer, herz⸗ licher Stimme hinzuſetzte:„Sein Sie glücklich!“
Herr von Pulteleben mußte um den ganzen Tiſch herum, um zu ſeiner Braut zu gelangen. Er hatte erſt auf des Barons Toaſt noch Etwas erwiedern wollen, aber es ging nicht; der Spectakel war zu groß geworden, und er drängte ſich jetzt
nur zwiſchen die Uebrigen hinein, um nicht ganz
aus dem Weg geſetzt zu ſein.“ „Das iſt ja in der That eine große Ueber⸗ raſchung,“ ſagte die Frau Paſtorin, die das Ge⸗


