das Anſchlagen des Glaſes gehört hatte und mit dem Käſeteller auf den Baron zufuhr. „Meine Herrſchaften!“ wiederholte der Baron,
indem er Jeremias mit ſeinem Teller verächtlich
den Rücken zukehrte und alle Gäſte ihn erwar⸗ tungsvoll anſahen.„Es iſt mir die ſehr angenehme und ehrenvolle Pflicht geworden, die Namen zweier junger Leute neben einander zu nennen, die ge⸗ ſonnen ſind, hinfüro eben ſo neben einander durch dieſes Leben zu wandern. Ich weiß, daß Sie alle von Herzen in meine Wünſche einſtimmen werden, daß ihnen nämlich eben dieſes Leben nur Roſen und keine Dornen, nur Sonne und keinen Schatten.“
„Hübſch in Braſilien,“ ſagte Jeremias halblaut.
„Nur Freuden und keine Leiden bieten möge,“ fuhr der Baron fort,„und ich bitte Sie deshalb, mit mir anzuſtoßen auf das Wohl von Comteſſe Helene und Herrn Arno von Pulteleben— Sie leben hoch!“
„Hoch! Hoch!“ rief Alles, von den Stühlen aufſtehend und die Gläſer erhebend und gegen einander ſtoßend.
„Jetzt iſt die Bombe geplatzt,“ ſagte Jeremias, und ſprang an einen Nebentiſch, wo er ſich eben⸗ falls ein Glas bis zum Rande mit Rheinwein füllte.
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