Teil eines Werkes 
3. Bd. (1864)
Entstehung
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wirklich ordentlich in ſich zuſammen, als er zu⸗ fällig einmal einen Blick auf ſeine Nankings warf. Die Frau Paſtorin haßte den Baron aber ſeit dieſem Augenblicke noch viel mehr, als ſie ihn je gehaßt hatte— es verſteht ſich von ſelber, nur ſeines Stolzes und Hochmuths wegen, der ihn ſogar nicht ein einziges Mal in ihre Kirche ließ.

Jetzt erſchien auch endlich— als Hausgenoſſe jedoch eben ſo gewiſſenhaft und laut von Jeremias angemeldet— Herr von Pulteleben, gleichfalls ſehr elegant gekleidet, ſogar mit einem noch neue⸗ ren Frackſchnitt als der Baron, was ſeinerſeits dieſen wieder ärgerte. Herr von Pulteleben ging übrigens vor allen Dingen auf die Damen zu, dieſe zu begrüßen, machte dem Baron dann die gehörige Verbeugung und grüßte den Herrn Paſtor mit ſeiner Gattin, die anfingen, ſich in eine Ecke zu drücken und dort feſtzuſetzen, in etwas ſummariſcher Weiſe— was wieder einen Stachel in der Bruſt der Frau Paſtorin zurückließ. Die Frau Paſtorin ſammelte überhaupt heute Abend Stacheln— wären es thatſächliche geweſen, ihr Herz hätte beim Nachhauſegehen wie ein blutiges Nadelkiſſen ausfehen müſſen. Dann näherte ſich Herr von Pulteleben der Frau Gräfin, um ihr nur vorläufigen, übrigens nicht befriedigenden