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langer Ueberredung und ihres Vaters wegen, der einen langen Marſch nicht ausgehalten hätte—
war mein eigenes Pferd— und vor zwei Stun⸗
den etwa, der alte Mann im Sattel mit dem kleinen Bündel Gepäck hinter ſich, die Jungfrau zu Fuß an ſeiner Seite— ſo zogen die Unglück⸗ lichen in den Wald hinein.“
Könnern der, bleich wie ein Todter, die Augen von Thränen gefüllt, dem einfachen Be⸗ richt gelauſcht, ſank jetzt auf einen Stuhl, barg ſein Geſicht in den Händen und ſaß lange
ſtumm und regungslos.—„Und darf ich ſie ziehen, darf ich ſie ihrem Schickſale ſo über⸗ laſſen?“ ſtöhnte er endlich—„es kann— es
kann nicht ſein!“
„Wie ich das Mädchen heute habe kennen lernen,“ ſagte Günther ernſt,„ſo würden Sie ihr durch ein Nachfolgen nur noch einmal die Schmer⸗ zen des Abſchiedes bereiten— weiter Nichts— und das arme Kind hat Leid und Schmerzen ge⸗ nug gehabt. Sein Sie nicht grauſam; Anderes würden Sie nicht damit bezwecken.“
„Und ohne Mittel— ohne das Nöthigſte, ſich am Leben zu erhalten, auf fremde Menſchen— auf ihrer eigenen zarten Hände Arbeit angewieſen — Hände, die nie gewohnt waren, eine ſchwere


