Teil eines Werkes 
2. Bd. (1864)
Entstehung
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Arbeit zu verrichten, mit einem Körper, der ſolchen ungewohnten Anſtrengungen erliegen muß, ſelbſt wenn ihr Geiſt das Furchtbare erträgt— Günther,

Günther, der Gedanke allein kann mich zur Ver⸗

zweiflung treiben! Und wenn ſie nun krank, nun ſelber hülfsbedürftig wird, wer ſoll ihr beiſtehen, wo der alte Mann ja ſelber Hülfe und Pflege für ſich gebraucht?“

„Das Einzige was wir thun können,“ ſagte Günther,„iſt, unter der Hand nachzuforſchen. Ein ſo auffälliges Paar kann in unſeren Colonien nicht ſpurlos verſchwinden; man wird immer in der Nähe Nachricht von ihnen bekommen können, und ſollte dann Hülfe nöthig ſein, ſo läßt ſie ſich vielleicht indirect und ohne daß Eliſe Etwas da⸗ von weiß, vermitteln. Nahen dürfen Sie ihr aber jetzt nicht, wenn Sie nicht Alles verderben wollen, das iſt meine feſte Ueberzeugung.— Aber gönnen Sie mir eine Stunde Zeit; ich muß dieſe Papiere ordnen und gleich nach Hauſe berichten, denn übermorgen früh bin ich gezwungen, meine Ar⸗ beiten wieder zu beginnen und zu beenden. Mor⸗ gen werde ich deshalb die Auction der Sellbach⸗ ſchen Sachen halten, und dafür iſt es nöthig, gleich noch ein paar Anzeigen für die Gaſthäuſer und öffentlichen Plätze zu ſchreiben. Der Jeremias,

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