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er liebt Dich leidenſchaftlich und iſt in ſeinen For⸗ derungen auch nicht unbeſcheiden. Er will ja gar nicht, daß die Hochzeit gleich ſein ſoll— er will nur die feſte Zuſicherung Deiner Hand— nur eine vorläufige Verlobung, weiter Nichts, und — lieber Gott— nachher könnt Ihr ja noch im⸗ mer thun, was Ihr wollt. Es iſt ſchon manche Verlobung rückgängig geworden, ohne daß beide Theile darüber geſtorben ſind.“
Helene drehte ſich raſch und ſcharf nach der Mutter um.
„Und wenn ich mich weigere?“ ſagte ſie, und der Blick, mit dem ſie die Mutter dabei anſah, zeigte viel mehr Trotz als Liebe.
„Es iſt ganz vernünftig,“ ſagte die Gräfin ruhig, ohne jedoch zu ihr aufzuſehen,„daß wir die Sache von beiden Seiten betrachten; wir wiſſen dann Beide gleich beſſer, woran wir ſind. Wenn Du Dich alſo weigerſt, wird Herr von Pulte⸗ leben augenblicklich ausziehen und das Geſchäft aufgeben— das verſteht ſich von ſelbſt. So wie er aber aus dem Hauſe iſt, kannſt Du auch ver⸗ ſichert ſein, daß unſere Gläubiger wie ein Raben⸗ ſchwarm über uns herfallen, und das Reſultat iſt dann ſehr einfach: wir müſſen ausziehen— wohin? wirſt Du vielleicht angeben können—


