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ſie ſchon gemacht, ein paar duftende Orangen⸗ blüthen und eine Roſe im Haar ſtand ſie da, und ſelbſt in den Augen, wie der funkelnde Thau da draußen noch auf den Blüthen lag, ein paar blitzende Tropfen, die aber mehr der Unmuth als der Schmerz ausgepreßt haben mußte und die ſie zu ſtolz war wegzuwiſchen, damit die Mutter die Bewegung nicht etwa ſah.
„Laß nur um Gottes willen das ſchreckliche Fenſtertrommeln,“ ſagte die Mutter endlich— „Du machſt mich noch ganz nervös, und— ſchicke mir dann die Dorothea herein, denn ich muß mich jetzt anziehen— es iſt wahrhaftig ſchon zehn
Uhr vorbei.“
Helene hörte allerdings mit ihrem Marſch auf der Fenſterſcheibe auf, aber ſie rührte ſich nicht von der Stelle und ſagte endlich erregt:
„Du treibſt mich noch zu einem verzweifelten Schritte, Mama, mit Deiner gränzenloſen Ruhe und Gleichgültigkeit.“
„Gleichgültigkeit?“ fragte die Gräfin zurück —„Du nennſt das Gleichgültigkeit, was vorſich⸗ tige Ueberlegung und Berechnung iſt— und was kannſt Du überhaupt dagegen einzuwenden haben? Pulteleben iſt ein anſtändiger, hübſcher, junger Menſch aus guter und wohlhabender Familie—


