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Kräften ſteht, Dein hartes Geſchick zu mildern, wird er mit Freuden ſchon meinetwegen thun.“ „O, Dank— tauſend, tauſend Dank für dieſen Troſt!“ ſchluchzte Eliſe, ergriff Könnern's Hand und preßte ſie an ihre Lippen, ehe er es verhin⸗ dern konnte—„dann iſt Alles gut— Alles gut — und mit der Angſt von ſich genommen, die ſeine Tage vergiftet hat, kann er, wird er ein neues Leben beginnen. Ich bin ja auch jung und kräftig,“ fuhr ſie lebhafter fort—„ich will und kann arbeiten, und Gott wird uns nicht ver⸗ laſſen, wenn er die wahre Reue des Schuldigen ſieht.“— „Eliſe,“ rief Könnern, der ſich nicht länger halten konnte—„Du zerreißeſt mir das Herz mit ſolchen Reden—„bin ich Dir gar Nichts mehr? Sind die lieben Worte, welche Du geſtern zu mir geſprochen, ſchon verhallt und todt? Eliſe, ich entbinde Dich nicht des Wortes, das Du mir gegeben— was auch geſchehen, was verſchuldet iſt, nicht Du— nicht ich trage die Schuld da⸗ von, und wir dürfen deshalb nicht darunter leiden. Du biſt mein— mein für immer, und auf Hän⸗ den will ich Dich tragen mein ganzes Leben lang!“ Er hatte noch ſeinen Arm um ſie geſchlungen, und preßte ſie feſt und leidenſchaftlich an ſich,


