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— Alles,“ ſetzte ſie raſch hinzu,„ſelbſt das Letzte, und morgen— verlaſſen wir dann die Colonie.“
„Eliſe, das geht nicht— das geht bei Gott nicht!“ rief Könnern erſchreckt.
„Es geht nicht?“ rief das junge Mädchen, und ihre ganze Geſtalt zitterte, ihre Glieder bebten, die Lippen halb geöffnet, mit ſtieren Blicken ſtreckte ſie die Arme nach Könnern aus und bat mit vor innerer Angſt faſt erſtickter Stimme:„Und ſoll auch noch das Furchtbarſte über uns hereinbrechen? Soll der arme, alte Mann, deſſen Leben ſchon durch ſeine Gewiſſensbiſſe zerſtört und vergiftet wurde, auch noch in den Kerker müſſen? Soll ich den Vater hinter Eiſenſtäben ſterben ſehen, wäh⸗ rend die Mutter...“ Sie konnte nicht mehr, der ſchwache Körper hatte das Uebermenſchliche er⸗ tragen, und ſie wäre zu Boden geſunken, hätte ſie nicht Könnern in ſeinem Arm aufgefangen.
„Eliſe,“ flehte der junge Mann in Todes⸗ angſt,„woher dieſe ſchrecklichen Gedanken— quäle Dich nicht unnöthig mit einer leeren Furcht! Dein Vater kann frei hinziehen, wohin er will — Günther von Schwartzau iſt ein Ehrenmann und mein treuer Freund, und was in ſeinen


