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nigſtens dieſe ſchwere Stunde abkürzen— es könnte ſonſt meine Kräfte überſteigen.“
„Mein armes, armes Kind!“ flüſterte Könnern.
„Sie wiſſen Alles, wie ich vorausſetzen darf, nicht wahr?“ fuhr Eliſe fort, und ſah ſcheu zu ihm auf.
„Alles,“ hauchte Könnern—„Herr von Schwartzau hat mir geſtern Abend Alles erzählt, denn ich mußte es wiſſen, wenn ich rathen und helfen ſoll.“
„Gott ſei Dank,“ ſeufzte Eliſe,„dann wird mir das wenigſtens erſpart! Ich hatte mich davor gefürchtet.“.
„Und hat Dein Vater, Eliſe...“
„Er hat mir ſein ganzes Herz ausgeſchüttet,“ ſagte die Tochter—„ſeine ganze, furchtbare Schuld bekannt und— mich noch viel Furcht⸗ bareres ahnen laſſen, was ihn dazu getrieben”“— ſetzte ſie leiſe und ſcheu hinzu.„Das Unglück iſt aber ſo plötzlich über uns hereingebrochen, daß es mir ſelber manchmal noch wie ein böſer, furcht⸗ barer Traum vorkommt, aus dem ich endlich er⸗ wachen müſſe, weil es ja gar nicht möglich ſein könne, daß er wahr— daß er wirklich ſei. Und doch iſt er wahr und wirklich;— ich wache— ich lebe bei vollem Bewußtſein, und darf mir das


