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chen, komm— ich will reden,“ und mit zittern⸗ der Haſt zog er die Tochter in ſein Zimmer. Die
Frau aber wankte zum Sopha, warf ſich darauf, barg ihr Geſicht feſt, feſt in den Händen und lag dort ſtumm und regungslos.
Das war ein trauriger Tag in dem Hauſe. Die Dienſtleute gingen herum und wußten nicht, was mit der Herrſchaft geſchehen ſei. Das Früh⸗ ſtück war ſchon unberührt auf dem Tiſch ſtehen geblieben und kalt wieder hinausgetragen, zum Mittagseſſen wurde gar nicht gedeckt. Das Dienſt⸗ mädchen ging ein paar Mal zur„Madame“ hinein, um zu fragen ob Niemand Etwas verlange— aber ſie bekam nicht einmal eine Antwort. Die Frau lag noch immer auf dem Sopha und regte kein Glied, und nur an dem ſchweren Athmen konnte man ſehen, daß ſie noch lebe, und Eliſe war, als ſie den Vater verließ, auf ihr Zimmer gegangen, und hatte ſich dort eingeſchloſſen.
So kam der Abend heran, und als es anfing zu dämmern, erhob ſich die Frau langſam von ihrem Lager, ſtand auf, und verließ das Haus und den Garten, und ſchritt langſam den ſchmalen Weg zum Thal hinab. Karl ſah ſie gehen, und ſchüttelte den Kopf, denn wie ſelten war die Frau
hinaus vor die Gartenthür gegangen, und nie


