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und hatten kein Gewicht, und man brauchte nicht draußen in den Bergen herumzukriechen, um ſie einzeln zu verſtecken, und nachher alle auf einmal ſtehlen zu laſſen.— Wer nur der Dieb geſtern geweſen war, und wie er ihn ausgefunden hatte? Wirklich der Bux?— Aber wie konnte der wiſſen, daß er Geld im Walde verſteckt gehalten?— Es mußte jemand Anders geweſen ſein— vielleicht der Schneider, der Juſtus, der ihn wie Gift haßte? — Er hörte bei dem Gedanken ordentlich mit Zählen auf, und brummte leiſe vor ſich hin:„So eine Canaille,— dem traut' ich's zu.“
Jetzt war er fertig, aber wieder und wieder überzählte er die Summe— vierhunderteinund⸗ zwanzig Stück, und ſeiner Berechnung nach fehl⸗ ten neunzehn daran— ob die der Schuft heraus⸗ geſtohlen hatte?— Es wurden aber nicht mehr, und er packte ſie endlich wieder ein und trug ſie fort.
Damit ſchien dem kleinen Burſchen aber eine wahre Laſt von der Seele genommen zu ſein. So wie er ſein ſchweres Silber los war, nähte er ſich die paar Banknoten ſorgfältig in ſeine Weſte ein, und ging dann an ſeine Arbeit, und pfiff und ſang dabei, daß es eine wahre Luſt und Freude war.——


